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Veranstaltungsarchiv

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Hier finden Sie Eindrücke ausgewählter Veranstaltungen

2. Monatsdemonstration am 13. April 2012

Wetter der letzten Wochen / Trachtsituation:
Nach einer warmen Phase im März mit gutem Nektar- und Pollenangebot herrscht seit gut zwei Wochen recht kühles Wetter, immer wieder gibt es leichten Nachtfrost, also keine guten Flugbedingungen. Auf günstigen Standorten blühlt allerdings bereits der Löwenzahn.
Die Bienen sind bereits ordentlich im Brutgeschäft, können aber nicht weiter Futter eintragen und sind deswegen immer noch regelmäßig auf Futtervorräte zu prüfen.

Maikrankheit:
In klimatischen Situationen wie der diesjährigen kommt es leicht zur sog. Maikrankheit: Bienen sitzen in Grüppchen vor der Beute, krabbeln umher, ohne abzufliegen und hinterlassen dicke Kot-Würstchen. Die betroffenen Bienen haben oft auch aufgedunsene Hinterleibe. Betroffen sind v.a. Ammenbienen. Ursache ist das Zusammenspiel von viel aufgenommenem Pollen und Wassermangel: Zur Verwertung des Pollens ist Wasser notwendig. Die letzten Wochen / Monate waren sehr trocken, das Wetter der letzten Wochen ermöglichte nicht viele Flüge zum Wasserholen. Dies kann an einzelnen Standorten zu diesen Verstopfungserscheinung führen. Die Krankheit ist nicht ansteckend.
Maßnahmen: Direktes Besprühen der Waben mit dünner Zuckerlösung (1:3). Evt. Tränke in der Umgebung anbringen. Auf besseres Wetter hoffen, mit ein wenig Regen zwischendurch. Alternatives Behandlungskonzept im Sinne von "einfach imkern": Keine Behandlung, sondern ausschließlich auf besseres, d.h. feuchteres und milderes Wetter hoffen; dann werde sich die Krankheit von alleine verziehen.

Herr Winkler führte die Durchsicht eines 2-zargig überwinterten Volkes durch. Vor 2 Wochen war ein Drohnenbaurahmen eingesetzt worden, vor 1 Woche, zu Beginn der Kirschblüte, der Honigraum aufgesetzt worden. Wegen der kühlen Witterung ist noch kein Nektar eingetragen.
Allerdings ist nach einer Woche der Drohnenbaurahmen bereits vollständig ausgebaut und bestiftet. An weniger günstigeren Standortn kann dies aber auch etwas länger dauern.
Bei der Kontrolle des Drohnenbaurahmen ist große Vorsicht angebracht: Auf ihm, bzw. auf den benachbarten Waben befindet sich häufig die Königin, da diese die soeben ausgebauten Drohnenzellen gerne sofort bestiften möchte.
Wegen der kühlen Witterung ist der Futtervorrat genau zu kontrollieren

Falls ein Volk noch über üppige Futtervorräte verfügt, die z.T. entnommen werden könnenn, werden die verbliebenen Futterwaben an die Seite geschoben und direkt über dem Brutnest die frischen Mittelwände eingesetzt.

Aus starken Völkern könnte jetzt bereits ein Ableger entnommen werden. Es hat abe auch noch etwas Zeit, bis die Trachtsituation für den Ableger deutlich besser wird.



Kontrolle eines sanierten Volkes, welches im Anschluss an die Monatsdemonstration vom 09.03.2012 durch Aufsetzen auf ein starkes Volk saniert wurde:
Das sanierte Volk wird nun kontrolliert, abgenommen und an einen anderen Standort verbracht.
Auch beim sanierten Volk ist nochmals die Futtersituation zu begutachten.
Hat es bereits einen Drohnenbaurahmen erhalten, ist dieser auf das Stadium des Ausbaus und der Bebrütung zu kontrollieren.
Ein Nachteil der Sanierung durch Aufsetzen auf ein starkers Volk muss erwähnt werden: Schlüpfen im zu sanierenden Volk in dieser Zeit einzelne Drohnen, können diese nicht aus dem Volk entweichen, da es mittels ASG vom Flugloch getrennt ist. Zu viele Drohnen können zu Unruhe im Volk führen.



1. Monatsdemonstration am 09. März 2012 (Frühjahrsnachschau 2012)

Für die Frühjahrsnachschau hatten wir als Gast Herr Kustermann, Fachberater für Imker beim Regierungspräsidium Stuttgart. Herr Kustermann wies auf aktuelle Tätigkeiten und eventuelle Probleme aufgrund der ungewöhnlichen Winterwitterung hin.



Bereits die Fluglochbeobachtung kann Hinweise auf den Zustand der Völker geben: Wenn bei schönem Wetter die Bienen fliegen und dicke Pollenhöschen eintragen, ist dies gut und ein deutliches Zeichen für gutes Brutgeschehen.
Wenn die Pollenhöschen hingegen nur klein sind, mmüssen dieses Volk genauer im Auge behalten werden, denn es könnte ein Zeichen für Königinverlust sein.

Aufgrund der ungewöhnlichen Witterungsverhältnisse im Winter 2011/2012 ist es notwendig sei, sehr genau den Futtervorrat der Völker zu kontrollieren. Gerade im März / April kann es, insbesondere bei stärkeren Völkern, sehr schnell zu Futtermangel kommen. Bei einem täglichen Futterbedarf von etwa 300g ist eine wöchentliche Kontrolle unbedingt notwendig.
Falls ein Volk deutlich weniger Futter als Nachbarvölker hat, können Waben umgehängt werden, um ein schwächere Volk zu stärken.

Völkersanierung: Alternativ können schwache Völker mit einer noch gesunden Königin durch das Aufsetzen auf ein stärkeres Volk saniert werden.

Eine Notfütterung sollte in Flüssigform mit Zuckersirup oder in fester Form, z.B. mit Apifonda durchgeführt werden.
Bei einer Fütterung ist es wichtig, das Futter nah am Brutnest auszubringen.

Auch im Frühjahr sei Räuberei ein Thema, gerade wenn teilweise bei Völkern zugefütter werde. Als Schutz sollte das Flugloch stark verengt werden



Erweiterungen:
Einzargig überwinterte Völker sollten spätestens dann mit einem zweiten Brutraum erweitert werden, wenn die Bienen auf 6 - 7 Wabengassen sitzen. Ein zu spätes Erweitern kann sonst zu viel Verbau / Wildbau führen, auf dem sich bevorzugt Drohnenbrut befindet.
Zweizargig überwinterten Völkern kann in Kürze der Honigraum aufgesetzt werden, ca. zur Zeit der Kirschblüte, welche in ca. 2 Wochen zu erwarten ist.

Der Drohnenbaurahmen als Varroafalle sollte dann eingesetzt werden, sobald das Brutgeschehen stark zunimmt. Gerade die ersten Baurahmen sind zur Varroadezimierung sehr wichtig.

Frühjahrsnachschau 2010 wieder bei frostigen Temperaturen

Auch 2010 fand die Frühjahrsnachschau wieder bei frostigen Temperaturen, im Gegensatz zum Vorjahr dieses Mal jedoch mit Sonnenschein, statt. Ein paar Eindrücke von der Veranstaltung vermitteln die folgenden Bilder...

Bei der Frühjahrsnachschau Bei der Frühjahrsnachschau Bei der Frühjahrsnachschau Bei der Frühjahrsnachschau

Bei der Frühjahrsnachschau Bei der Frühjahrsnachschau Herr Dr. Gerhard Liebig hat von insgesamt sehr unterschiedlichen Überwinterungsverlusten berichtet. Wer möchte, kann sich an einer Umfrage zu den Überwinterungsverlusten beteiligen. Den entsprechenden Fragebogen finden Sie hier....

Frühjahrsnachschau am 6. März 2009 bei unserem Vereinsmitglied Emil Hopp

Freitag, 06. März 2009, 16:30 Uhr

Trotz widrigen Wetters haben sich ca. 20 Vereinsmitglieder in Plattenhardt bei unserem Vereinsmitglied Emil Hopp eingefunden, um den Zustand der Bienenvölker im Frühjahr zu begutachten. Dr. Gerhard Liebig öffnete einige Völker und kontrollierte die Bevorratung mit Futter.

Erweiterung der Völker

Freitag, 03. April 2009, 17:30 Uhr

Vereinsmitglieder in Deizisau

Wir trafen uns am Versuchsbienenstand in Deizisau. Dr. Liebig erläuterte den Zustand der Völker und das dort vorgesehene Nosema-Forschungsprojekt der Landesanstalt für Bienenkunde. Einigen Völkern konnte bereits der Honigraum aufgesetzt werden, diesen wurde auch der Baurahmen eingesetzt. Einzargig überwinterten Völkern wurden erweitert.

Schwarmkontrolle / Schröpfen / Erweitern - bei unserem Vereinsmitglied Werner Stäbler

Freitag, 08. Mai 2009, 18:00 Uhr